DAS macht das Musikhören zuhause wieder zum emotionalen Erlebnis

Obwohl die Digitaltechnik in allen messbaren Parametern der anlogen haushoch überlegen ist, schafft vielfach hochwertige analoge Wiedergabe das ansprechendere und lebensechtere Erlebnis. Als Connaisseure hochwertigen analogen HighEnds und passionierte Sammler von Vinyl und Tonbändern, war es von Anfang an unser Bestreben, die Atmosphäre und Lebendigkeit hochwertiger analoger Musikwiedergabe auch im digitalen Bereich zu realisieren und mit den Vorteilen digitaler Musikverwaltung zu verbinden.

Die Produkte von DAS liefern ein so packendes und emotional involvierendes Klangbild, dass die Testzeitschrift Stereoplay in ihrem Test unseres Model 2 (Sept. 2018) geschrieben hat: „Das Ende einer Suche. Wer bei moderner Technik bislang die Seele vermisst hat, sollte das Gerät probehören.“

Eine solche Lebendigkeit in der Musikwiedergabe zu erreichen ist technisch nicht einfach. Wir schaffen das durch konsequente Implementierung u.a. der folgenden Technologien und Entwicklungsprinzipien. Damit stellen wir sicher, dass DAS Musikserver und Streamer das Originalsignal nicht beeinflussen, sondern dem Hörer so präsentieren, wie die Künstler und Techniker es während der Aufnahme beabsichtigt haben.

Non-Oversampling (NOS)-Wandler-Technologie

DAS verwendet NOS R-2R-Ladder DACs ohne jegliches Oversampling oder digitales Filtern.

Oversampling ist einer der Hauptgründe für den sog. „Digitalklang“, d.h. eine Wiedergabequalität, die auf der einen Seite zwar klar, transparent und dynamisch, auf der anderen aber auch flach, glasig und unlebendig ist. Ca. 95% aller heute im Audiobereich verwendeten D/A-Wandlerchips sind sog. Oversampling-Wandler. D.h. sie upsampeln alle Signale zu einem Vielfachen der eigentlichen Samplingrate, um das Signal leichter filtern und um die, für diese Bauart unvermeidliche, Rauschformung (Noise Shaping) betreiben zu können. Diese Oversampling-Wandler-Chips sind so populär, nicht weil sie so gut sind, sondern weil sie billig im Einkauf und einfach in der Verwendung sind. Das mehrfache Rauf- und Runtersampeln und Verformen des Signals, ist der Klangqualität des Ursprungsignals nicht förderlich.

Ein D/A-Wandler ohne Oversampling zu bauen ist aufwendiger, führt aber zu einem unverfälschten, natürlichen Klangergebnis.

Lesen mehr über digitale Wandlertechnologien in unserem Hintergrund-Artikel: Digital/Analog Wandlertechnick.

Keine digitalen Filter

Aufgrund seiner NOS-DAC-Technologie verwendet DAS keine digitalen Filter und realisiert somit eine perfekte Impulswiedergabe, wie in der Graphik oben.

Digitale Anti-Aliasing- und Rekonstruktionsfilter sind der zweite Hauptgrund für den sog. „Digitalklang“ in konventionellen D/A-Konvertern. Digitalfilter verursachen eine Reihe von Problemen. Eines der wesentlichsten ist das sog. „Verschmieren“ des Signals in der Zeitdomäne. D.h., ursprüngliche Impulse, wie der in der Graphik links oben, werden durch digitale Filter mit einem Vor- und einem Nachecho wiedergegeben und „verschmiert“, wie in der Graphik links unten. Insbesondere Vorechos sind völlig widernatürlich.

Zwar können verschiedene Filtercharakteristiken (Minimum-Phase, Apodizing, Slow-Roll-Off), diese unnatürlichen Nebeneffekte mildern, aber nur um den Preis Probleme an anderer Stelle zu verursachen (Aliasing-Verzerrungen, Phasen-Verzerrungen, Bandbreitenbegrenzung etc.). Das Problem des unnatürlichen Klanges ist mit digitalen Filtern nicht weg zu bekommen.

Lesen mehr zum Thema Digitalfilter in unserem Hintergrund-Artikel: Digital Audio Grundlagen.

HighPerformance Wandler-Chips

Für die Digital/Analogwandlung im Audiobereich sind Linearität, Geschwindigkeit und Bandbreite die wesentlichen Parameter. DAS verwendet speziell selektierte, extrem schnelle und breitbandige Industriechips. Sie haben eine viel höhere Geschwindigkeit und Bandbreite als die üblichen Audio-DAC-Chips und gehören zum Besten, was es auf dem Gebiet gibt.

Keine Ausgangsstufe, sondern kürzeste Signalwege

Die in DAS HD-Playern verwendeten extrem schnellen R-2R NOS Wandler-Chips verfügen über eine integrierte Strom/Spannungs-Wandlung im Chip selbst, so dass keine externe Ausgangsstufe nötig ist. Durch die Anzahl der verwendeten Wandlerchips steht am Ausgang der DAS-Wandler auch ohne zusätzliche Verstärkung  genügend Leistung zur Verfügung. Dieser Weg verwirklicht den Anspruch an kürzeste Signalwege auf genial einfache Wiese.

Konventionelle D/A-Wandler benötigen analoge Ausgangsstufen zur Strom/Spannungs-Wandlung und Verstärkung, üblicherweise OpAmps. Diese Bauteile haben einen erheblichen Einfluss auf das Klangergebnis des DACs und sind in vielfältiger Hinsicht problematisch (wie Barrie Gilbert bemerkte: „Die besten OpAmps für die Strom-/Spannungswandlung sind keine OpAmps“).

Saubere und stabile Stromversorgung

Weil digitale Signale sehr präzise getaktet werden müssen, um eine hochwertige analoge Reproduktion zu gewährleisten, kommt einer sauberen Stromversorgung und Erdung klangentscheidende Bedeutung zu. Deshalb hat bei unseren Produkten jeder Arbeitsbereich seine eigene hochwertige Stromversorgung. Damit stellen wir sicher, dass jeder Arbeitsbereich zu jeder Zeit ausreichend mit Strom versorgt wird und dass die Stromversorgungen verschiedener Bereiche sich nicht gegenseitig beeinflussen können.

Aufwendige mechanische und elektrische Isolation

Digitale Signalverarbeitung ist äußerst empfindliche in Bezug auf mechanische, elektrische und elektro-magnetische Einstreuungen. Diese Einstreuungen kommen von außen und von innen durch z.B. WLAN-Strahlung, Schaltnetzteile, benachbarte Schaltungen, Festplatten-mechanik etc.

Um die Signalverarbeitung in den DAS HD-Playern so gut wie möglich von diesen äußeren und inneren Einflüssen abzuschirmen, betreibt DAS ein erheblichen elektrischen und mechanischen Abschirmungsaufwand: Die verschiedenen Arbeitsbereiche der HD-Player sind aufwendig galvanisch und mit Abschirmblechen gegeneinander und gegen äußere Einflüsse isoliert. Dies resultiert schon mechanisch beim Model 2 in einem Gehäuse von knapp 20 kg Gewicht. Das Gehäuse ist in 7 separate elektromagnetisch abgeschirmte Kammern aufgebaut. Festplatten werden in einem aus einem Aluminiumblock gefrästen Gehäuse beruhigt und federnd aufgehängt, speziell konstruierte Füße mit 3 Isolationsebenen tragen die gesamte Gehäusekonstruktion.